Nintendo Switch Sports Resort

Nintendo Switch Sports Resort

Publisher: Nintendo
Genre: Simulation
Sub-Genre: Sportsimulation
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 22.10.2026
USK 6

Nintendo Switch Sports Resort   04.11.2026 von Wolf

Mit Nintendo Switch Sports Resort veröffentlicht Nintendo den neuesten Titel der Sports-Reihe für die Nintendo Switch 2. Es winken 12 verschiedene Sportarten für das eigene Wohnzimmer sowie online, Wettkämpfe um die Inselkrone des Resorts sowie Charakterindividualisierungsmöglichkeiten in Form von Kleidung, Sportausrüstung, Frisuren und mehr. 

 

Der Einstieg

Nintendo Switch Sports Resort beginnt mit der Charaktererstellung. Dazu besteht die Möglichkeit, entweder ein bereits vorhandenes Mii oder ein "Sportsmate", ein vorgefertigtes Aussehen, zu verwenden. Zu Beginn des Spiels stehen nur ein paar wenige Kleidungsstücke zur Auswahl. Zudem kann das Aussehen des Namensschildes sowie der Titel gewählt werden. Auch hier gibt es zu Beginn wenig Auswahlmöglichkeiten. Der Titel empiehlt anschließend, sich mit einer Runde Seilspringen aufzuwärmen. Dazu kommt bereits die Bewegungssteuerung zum Einsatz. Anschließend sind bereits alle 12 Sportarten verfügbar. Jede Sportart beginnt mit einem entsprechenden Tutorium um die Steuerung kennenzulernen. 

 

Das Spiel

Vom Hauptauswahlbildschirm aus lassen sich alle 12 Sportarten, das Seilspringen, das Item-Center, der Charakterbildschirm sowie Erfolge und Einstellungen direkt erreichen. Als Sportarten stehen zur Verfügung: Bogenschießen, Bowling, Tennis, Daumenringen, Golf, Basketball, Tischtennis, Volleyball, Boxen, Wasserscooter, Skateboarden und Propellerflugzeug. Die drei letztgenannten Sportarten sind sogenannte Hobbysportarten, die mit dem jeweiligen Gefährt das Erkunden der Insel ermöglichen; in diesen Sportarten kann man nicht um die Inselkrone antreten. 

 

Beim Bogenschießen geht es ganz klassisch darum, unter Einbezug von Entfernung und Wind eine Zielscheibe zu treffen. Diese Sportart wird mit zwei JoyCons ausgeübt. Zum Spannen der Sehne wird einer der vor der Brust gehaltenen JoyCons nach hinten gezogen. Der Pfeil wird durch das Loslassen der ZR-Taste abgeschossen. 

 

Beim Bowling gibt es klassisches Bowling sowie 100-Pins-Bowling. Bei Letzterem müssen nicht 10 sondern 100 Pins abgeräumt werden. Diese Sportart erfordert nur einen JoyCon, mit dem die klassische Wurfbewegung durchgeführt wird. Wird der JoyCon beim Wurf in eine Richtung geneigt, erhält die geworfene Bowlingkugel einen Drehgrad in die entsprechende Richtung. 

 

Beim Tennis können Einzel und Doppel gespielt werden. Diese Sportart wird ebenfalls nur mit einem JoyCon gespielt, mit dem die klassische Schwungbewegung beim Aufschlag beziehungsweise Returnieren ausgeführt wird. Am Ball selbst wird farbig markiert, wie gut dieser getroffen wurde. Wird er lila, wird der nächste Treffer sehr wahrscheinlich ein Punkt werden. 

 

Beim Daumenringen geht es darum, den Daumen des Gegners für 10 Sekunden festzuhalten. Auch diese Sportart wird mit nur einem JoyCon gespielt. Die Motivation, den Daumen runter zu tun besteht darin, dass wenn das für einen kurzen Zeitraum gelingt, ohne dass der Gegner ihn festhält, der Daumen bis zu dreimal verstärkt werden kann. Er wird dann größer und der Nagellack beginnt zu leuchten. Mit einem verstärkten Daumen ist es deutlich leichter, den gegnerischen Daumen festzuhalten.

 

Beim Golf können verschieden lange und komplexe Platzserien gespielt werden. Auch hier kommt lediglich ein JoyCon zum Einsatz, mit dem die klassische Abschlagbewegung durchgeführt wird. Das Spiel wählt automatisch den geeignetsten Schläger aus. Man kann jedoch auch jederzeit davon abweichen. Beim Abschlag ist auf Wind und Krafteinsatz zu achten.

 

Beim Basketball wird zwei gegen zwei gespielt. Hier kommt ebenfalls lediglich ein JoyCon zum Einsatz. Das Spiel besteht aus abwechselndem Angreifen und Verteidigen. Beim Angreifen muss man entweder versuchen, in Wurfweite zu dribbeln, oder dem freigelaufenen Partner den Ball zuzupassen, um anschließend den Ball in den Korb zu werfen. Beim Verteidigen muss man versuchen, dem dribbelnden Gegner den Ball wegzuschnappen, den Pass abzufangen oder den Korbwurf zu blocken. Für die Aktionen sind jeweils entsprechende Bewegungen des JoyCons erforderlich. 

 

 

Beim Tischtennis können Einzel und Dosenschießen gespielt werden. Auch hier kommt nur ein JoyCon zum Einsatz, mit dem die klassische Schlagbewegung ausgeführt wird. Durch entsprechendes Neigen des JoyCon kann dem Ball ein entsprechender Drall gegeben werden. Beim Dosenschießen muss der Ball so returniert werden, dass Dosen damit von der Platte geschossen werden.

 

Beim Volleyball werden Doppel gespielt. Hier wird ebenfalls nur ein JoyCon verwendet, mit dem die klassischen Armbewegungen vollzogen werden: Baggern, Pritschen, Schmettern und Blocken. Je besser der Ball getroffen wird, desto dunkler wird er angezeigt; orange oder lila Anzeigen bedeuten meistens einen Punktgewinn.

 

Beim Boxen geht es darum, den Gegner K. O. zu schlagen. Hierzu werden zwei JoyCon verwendet, um Box-, Block- und Ausweichbewegungen auszuführen. Eine Ausdaueranzeige verhindert das unentwegte Eindreschen auf den Gegner; ist sie leer, richten Schläge keinen Schaden mehr an. 

 

Beim Wasserscooter kann das Resort zu Wasser erkundet werden. Hierzu werden zwei JoyCon benötigt, die wie ein Lenker gehalten werden. Neben der Möglichkeit, Rennen zu fahren, kann auch einfach das Resort erkundet und dabei die überall verstreuten Hibiskusblüten eingesammelt werden. 

 

Beim Skateboarden kann das Resort zu Land erkundet werden. Hierzu wird der Mausmodus eines JoyCon verwendet. Mit dem Skateboard lassen sich Rennen absolvieren oder das Resort erkunden und dabei die überall verstreuten Fotopunkte entdecken.

 

Beim Propellerflugzeug kann das Resort aus der Luft erkundet werden. Hierzu wird ein JoyCon flach wie ein Flugzeug gehalten. Auch hier lassen sich Rennen absolvieren oder bei Erkundung des Resorts verstreute Fotopunkte entdecken. Außerdem kann mit der Bordkanone nach Luftballons geschossen werden. 

 

In allen fahrzeuglosen Sportarten kann man in einer lokalen Liga um die Inselkrone sowie Online um die Spitze der Rangliste kämpfen. Jede Sportausübung belohnt zudem mit sogenannten Spocco-Punkten, die im Item-Center gegen (saisonale) Kleidung, Sportgeräte, Titel und Namensschilder eingelöst werden können. Zudem gibt es insgesamt 125 Erfolge zu erspielen.

Bildergalerie von Nintendo Switch Sports Resort (12 Bilder)

Die Technik

Nintendo Switch Sports Resort wartet mit einem hellen und farbenfrohen Grafikstil auf, wirkt jedoch detailarm, sowohl in Bezug auf die Spielwelt, als auch in Bezug auf die einzelnen Sportstätten sowie die Charaktere. Die Vertonung bleibt unscheinbar und stimmig im Hintergrund. Es gibt keine Sprachausgabe. Die hauptsächlich zum Einsatz kommende Bewegungssteuerung ist in den meisten Sportarten nachvollziehbar präzise. Beim Golfen und Bowlen benötigt es etwas Übung, um den richtigen Dreh herauszubekommen. Beim Skateboarden kommt die Maussteuerung zum Einsatz, die ebenfalls präzise funktioniert. Bei den einzelnen Sportarten besteht die Möglichkeit, für etwaige Computergegner aus drei Schwierigkeitsgraden zu wählen. Außerdem wird bei jedem Spiel die präferierte Händigkeit abgefragt.



Cover & Bilder © Nintendo


Das Fazit von: Wolf

Wolf

Nintendo Switch Sports Resorts bietet kurzweiligen und niedrigschwelligen Sportspaß, entweder zu Hause oder online. Die grafische Gestaltung hätte deutlich detailreicher ausfallen können. Die Steuerung ist meistens eingängig und präzise, bei wenigen Spielen allerdings gewöhnungs- und übungsbedürftig. Die vielen Sammelgegenstände ermöglichen eine große Individualisierung des eigenen Charakters. Das Sammeln und die vielen Erfolge motivieren zum Spielen. Insgesamt ist der Titel eine solide Sportsammlung, sowohl für schnelle Spielen als auch für längere Sporteinheiten. Auch Familien mit Kindern können hier bedenkenlos zugreifen.


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positiv negativ
  • 12+1 individuelle Sportarten
  • Präzise Bewegungs- und Maussteuerung
  • Motivierendes lokales bzw. Online-Ligasystem
  • Starke Charakterindividualisierung
  • Detailarme Grafik
  • Unscheinbare Vertonung





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