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Einhorn gesucht! Schwarzer Peter umgekehrt
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BEWERTUNG |
13.04.2026 von 2-PL4Y3R5Schwarzer Peter war neben Mau Mau eines der ersten Kartenspiele, die ich als Kind gespielt habe. Fast forward: 30 Jahre später könnte ich nicht tiefer im Brettspiel-Hobby stecken. Als wir Einhorn gesucht! entdeckt hatten, hat uns vor allem das süße Artwork in den Bann gezogen. Was mit „Schwarzer Peter umgekehrt“ gemeint ist, hatten wir erst später realisiert. Ihr könnt es euch schon denken? Dann könnt ihr weiterscrollen. Denn genau das ist es auch.
Das Material und die Vorbereitung
Jetzt aber zum Spiel selbst: Schauen wir uns zuerst die Vorbereitung an. Nichts geht schneller als das: Die insgesamt 33 Karten werden gemischt und als verdeckter Nachziehstapel für alle gut erreichbar bereitgelegt. Diese 33 Karten beinhalten 16 Pärchen – also Karten, die im Deck doppelt vorkommen – und die Einhornkönigin. Dann erhält jeder Spieler sechs Karten auf die Hand. Schon kann es losgehen!
Das Spielziel
Einhorn gesucht! funktioniert wie Schwarzer Peter, nur umgekehrt. Das ist der Pitch. Für alle, die schon sehr lange kein Schwarzer Peter mehr gespielt haben: Das Ziel beim Klassiker ist es, durch das Ablegen von Paaren als Erster alle Handkarten loszuwerden und am Ende nicht die einzige Karte ohne Partner – den Schwarzen Peter – auf der Hand zu halten. In Einhorn gesucht! geht es nun genau darum, alle Karten bis auf eine loszuwerden: die Einhornkönigin. Hat man diese als letzte verbleibende Karte auf der Hand, gewinnt man die Partie sofort.
Der Spielablauf
Ist man am Zug, hat man genau zwei Optionen: Man darf entweder die oberste Karte vom Nachziehstapel oder eine zufällige Karte aus der Hand eines Mitspielers ziehen. Bildet man dadurch ein Pärchen auf der Hand, darf man es direkt in die eigene Auslage legen und reduziert so effektiv die Anzahl der Handkarten. Auf diese Weise befinden sich im Spielverlauf immer weniger Karten im Umlauf. Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, können Karten nur noch von den Mitspielern gezogen werden.
Das Spiel endet sofort, wenn jemand nur noch die Karte mit der Einhornkönigin auf der Hand hält. Das bedeutet auch: Wer gar keine Karten mehr hat, spielt ganz normal weiter und zieht eine Karte – was eine hervorragende Chance auf den Sieg bietet, sollte der Nachziehstapel bereits leer sein. Wer hat dann wohl die Einhornkönigin auf der Hand?
Der Sieger einer Partie erhält übrigens die Einhorn-Holzfigur als Trophäe. Und weil natürlich auch die anderen Mitspieler diese Trophäe ergattern wollen, wird meist direkt die nächste Partie drangehängt.
Spielmaterial
Cover & Bilder © Cover: moses. Verlag GmbH / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de Das Fazit von: 2-PL4Y3R5
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Einhorn gesucht! kommt in einer kleinen Schachtel daher, in die das Kartendeck gerade so hineinpasst. Neben den Karten liegt noch eine schöne Holzfigur in Form eines Einhornkopfes mit Krone bei. Das Einzigartige an Einhorn gesucht! ist definitiv das Artwork – schaut euch dazu unbedingt die Galerie an. Schon alleine deshalb lohnt es sich!
Nachdem man seine sechs Handkarten gesichtet hat, darf man sofort alle Pärchen – also jeweils zwei Karten mit demselben Motiv – in die persönliche Auslage ablegen. Der Startspieler (laut Regel derjenige, der zuletzt Glitzer getragen hat) nimmt sich die lila Einhorn-Holzfigur und beginnt. Danach folgen alle Spieler im Uhrzeigersinn, bis jemand gewonnen hat.



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