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Sword of the Demon Hunter - Vol. 02
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BEWERTUNG |
09.10.2026 von MarSDie erste Staffelhälfte der Fantasy-Animeserie Sword of the Demon Hunter präsentierte sich als zweischneidiges Schwert und hinterließ bei uns gemischte Gefühle. In der folgenden Kritik erfahrt Ihr, ob es sich dennoch lohnt, weiter am Ball zu bleiben...
Was bisher geschah: Sword of the Demon Hunter - Vol. 01
Durch seine Fähigkeit, die Kräfte besiegter Dämonen zu absorbieren, ist Jinta in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker geworden, und hat sich dadurch einen Namen als berüchtigter Dämonenjäger gemacht. Den Kreis der Personen, die seine wahre Identität und somit auch sein Geheimnis kennen, hat er jedoch stets klein gehalten. Selbst die einzigen Menschen, die Jinta seine Freunde nennen kann, sind sich nicht darüber bewusst, dass auch er ein Dämon ist, und so sind es vor allem der menschliche Dämonenjäger Somegoro Akitsu sowie die Dämonin Ofu und ihr menschlicher Ziehvater, bei denen Jinta ganz er selbst sein kann. Während sich Jinta weiterhin der Jagd auf seine Schwester Suzune verschrieben hat, die endlich aus den Schatten hervorgetreten ist, wird ihm im Laufe der Zeit jedoch schmerzlich bewusst, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse zunehmend zu verschwimmen scheinen, und auch er sich über die Jahre stark verändert hat. Kann es wirklich der richtige Weg sein, sein Leben einzig und allein der Rache zu widmen...?
Der Einstieg in die zweite Staffelhälfte beendet zunächst einmal die bereits begonnene Storyline, die eigentlich noch zu den Arcs des Vorgängers gehört hätte, und wohl nur hier gelandet ist, um die 24 Episoden besser in zwei Hälften teilen zu können. Für diesen Fakt spricht zudem auch, dass erst ab der 14. Episode ein neues Opening zu sehen und hören ist, gefolgt von einem ebenfalls neuen Ending, wobei man hier zweifellos sagen kann, dass beide Songs deutlich mehr Wiedererkennungswert bieten und viel besser ins Ohr gehen. Gleichzeitig fällt der Startschuss für einen nicht nur vielschichtigeren Fortschritt der Handlung, sondern auch einen, der sich noch packender und zudem emotionaler präsentiert, als dies noch in der ersten Hälfte der Staffel der Fall war. Bereits die finalen Episoden der ersten Staffelhälfte hatten es angedeutet, nun bestätigt sich also die daraus resultierende Hoffnung: Sword of the Demon Hunter kann sich in der zweiten Hälfte der ersten Staffel deutlich steigern, und widmet sich nun stärker der eigentlichen Hauptgeschichte sowie den damit zusammenhängenden Handlungsebenen. Auch der sehr episodenhafte Aufbau der Erzählung weicht nun einem konsequenteren Fortschritt, der die einzelnen Geschichten wesentlich stimmiger miteinander verbindet. Obwohl Sword of the Demon Hunter auch dieses Mal diverse Einzelgeschichten erzählt, fügen sich diese dank zahlreicher wiederkehrender Charaktere und inhaltlicher Überschneidungen sehr ansprechend und harmonisch zusammen, während neu eingeführte Figuren immer wieder für Abwechslung und neue erzählerische Ebenen sorgen. Dass unterdessen immer wieder die zugrundeliegende Hauptgeschichte Erwähnung findet und die entsprechenden Charaktere auf die ein oder andere Art ins Geschehen eingreifen, lässt die zweite Staffelhälfte insgesamt stimmiger und weniger chaotisch beziehungsweise unzusammenhängend wirken, was letzten Endes dafür sorgt, dass sich Sword of the Demon Hunter wie erhofft doch noch als sehenswerter und interessanter Anime präsentieren kann, den man nicht frühzeitig unterschätzen sollte. Gerade die finale Doppelfolge entpuppt sich hier als emotionales, äußerst romantisches Highlight, das für ein wunderbares Staffelende sorgt. Gleichzeitig wird jedoch klar, dass sich Sword of the Demon Hunter grundsätzlich viel Zeit zur Entfaltung lässt, und die 24 Episoden damit nicht genügen, um die Haupthandlung zu einem Abschluss zu führen. Hier bleibt nur die Hoffnung, dass die Serie irgendwann fortgesetzt wird...
Details der Blu-ray
Qualitativ lassen sich keine Veränderungen zur ersten Volume ausmachen. Auch die zweite Staffelhälfte überzeugt durch ein sauberes, kontrastreiches Bild mit schöner Farbdarstellung. Lediglich die Animationen scheinen mit zunehmender Laufzeit ein wenig nachzulassen, was vor allem das Charakterdesign sowie diverse Locations betrifft, die nun weniger detailliert wirken. Die Tonspur weiß erneut zu gefallen und bietet eine angenehm ausbalancierte, jedoch abgesehen von den kurzen Actionsequenzen eher zurückhaltende Wiedergabe, die ihren Fokus auf eine klare und verständliche Dialogausgabe legt.
Episodenguide
Cover & Bilder © Plaion Pictures Das Fazit von: MarS
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